Erste Flüge in Delta-Risikogebiete gestrichen

Noch halten Airline ihre Flugverbindungen nach Grossbritannien oder Portugal aufrecht. «Wir beobachten täglich die Entwicklung der Delta-Variante», sagt Swiss-Chef Dieter Vranckx (48).

Drei Länder stehen noch auf der Schweizer Quarantäne-Liste. Es sind dies «Staaten mit einer besorgniserregenden Variante»: Indien, Nepal und das Vereinigte Königreich. Die Delta-Mutation des Coronavirus erschüttert derzeit Grossbritannien (siehe Grafik). Und das ausgerechnet vor Start der Sommerferien in der Schweiz.

Die Fluggesellschaften sind «alert». Zum Beispiel die Swiss. «Wir beobachten täglich die Entwicklung der Delta-Variante», sagt Swiss-Chef Dieter Vranckx (48) gegenüber Blick TV. Eine Sprecherin ergänzt: «Zurzeit überprüfen wir unser Flugprogramm laufend und sind in der Lage, falls notwendig, auch kurzfristig Anpassungen vorzunehmen.» Ein Aussetzen der Flüge nach Grossbritannien oder Portugal sei aktuell nicht geplant.

Easyjet reduziert Anzahl Flüge

Easyjet hat bereits die Anzahl seiner Flüge zwischen der Schweiz und Grossbritannien verkleinert, «auf den geringeren Bedarf angepasst», wie ein Sprecher zu Blick sagt. Die Nachfrage nach Reisen in Länder, die als «Risikoland mit besorgniserregender Variante» eingestuft sind, sei gering.

«Wir nehmen die pandemische Lage ernst und sind in enger Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden», so der Sprecher weiter. Auch die Swiss gibt an, dass die Airline das Flugangebot bei «allfälligen Nachfrageveränderungen» anpasse. (uro)

 

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