Der amerikanische Präsident hat am Montag die Entlassung von Verteidigungsminister Mark Esper bekannt gegeben. So richtig überrascht wird der Pentagon-Chef über diese Entscheidung nicht gewesen sein, standen die Zeichen doch schon lange auf Sturm.
Mark Esper war in mehreren Punkten mit Trump uneins.
Fünf Minuten hatte Mark Esper am Montag Zeit, die Nachricht von seiner fristlosen Entlassung zu verdauen. Dann erfuhr die gesamte Welt, via Kurznachrichtendienst Twitter, dass Präsident Donald Trump den Verteidigungsminister entlassen hatte. Trump teilte mit, dass Christopher Miller, seit August Direktor des National Counterterrorism Center in McLean (Virginia), den Ministerposten kommissarisch übernehmen werde. Und ganz am Ende dieser Twitter-Nachricht schrieb der Präsident über Esper auch noch: «Ich möchte ihm für seinen Dienst danken.»
Esper sagt, er sei keine Duckmaus gewesen
In einem Interview mit der Militärzeitung «Military Times», das nach seinem Rücktritt veröffentlicht wurde, distanzierte sich Esper deshalb vom Beinamen «Yes-per», der ihm von Trump verliehen worden war. Im Gegensatz zu seinen Kabinettskollegen habe er Mut zum Widerspruch gehabt und den Präsidenten öffentlich nie überschwänglich gelobt, betonte Esper.











