Zwei heftige Erdbeben haben kurz nacheinander am frühen Montagmorgen den Südosten der Türkei und den Norden Syriens erschüttert.
Nach offiziellen Angaben sind allein in Syrien mehr als 230 Menschen ums Leben gekommen. Die Hilfsorganisation Sams spricht schon von 300 Todesopfern im Land.
In der Türkei beziffern die Behörden die Toten aktuell auf 284.
Die Epizentren der Erdstösse mit der Stärke von 7.4 und 6.6 lagen in der türkischen Provinz Kahramanmaras und in der Nähe der Stadt Gaziantep in Südostanatolien.
Bei den schweren Erdbeben in der türkisch-syrischen Grenzregion sind nach offiziellen Angaben allein in Syrien mehr als 230 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 600 Menschen seien zudem in mehreren Provinzen verletzt worden, sagte der stellvertretende Gesundheitsminister Ahmed Dhamirijeh dem syrischen Staatsfernsehen. Betroffen sind vor allem die Provinzen Hama, Aleppo und Latakia.
Zwei Beben kurz nacheinander – 22 Nachbeben
Eines der beiden Erdbeben der Stärke 7.4 hatte am frühen Montagmorgen die Südosttürkei erschüttert. Das Epizentrum lag nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde Afad in der Provinz Kahramanmaras nahe der syrischen Grenze.

Nato-Partner bieten Hilfe an
In der Not bekommt die Türkei Hilfe von ihren Nato-Partnern. Alliierte seien dabei, Unterstützung zu mobilisieren, schrieb Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg auf Twitter. Er selbst sei in Kontakt mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und Aussenminister Mevlut Cavusoglu. Über seine Nachricht setzte Stoltenberg die Worte: «Uneingeschränkte Solidarität mit unserem Verbündeten Türkei nach diesem schrecklichen Erdbeben.»











